Die Tage werden länger, die Sonne kommt zurück – und mit ihr beginnt für unsere Hunde eine der haarigsten Zeiten des Jahres: der Fellwechsel. Plötzlich liegt überall Fell. Auf dem Sofa, im Auto, in der Jackentasche und manchmal gefühlt auch im Kaffee.
Was viele nicht wissen:
Fellwechsel ist für den Körper echte Arbeit. Die Haut arbeitet auf Hochtouren und braucht Unterstützung. Regelmäßiges Bürsten hilft nicht nur gegen die berühmten „Fellmäuse“ in der Wohnung, sondern fördert auch die Durchblutung der Haut und lässt das neue Fell gesund nachwachsen.
Auch die Ernährung spielt jetzt eine wichtige Rolle. Hochwertige Öle, ausreichend Nährstoffe und genügend Wasser unterstützen Haut und Fell in dieser intensiven Phase.
Doch der Frühling bringt nicht nur Sonne und gute Laune – leider auch ein paar Dinge, auf die Hundebesitzer achten sollten. Viele Frühblüher wie Tulpen, Narzissen oder Hyazinthen sind für Hunde giftig. Beim Spaziergang gilt also: lieber schnüffeln lassen als probieren lassen.
Die gute Nachricht:
Für unsere Vierbeiner ist der Frühling eine wahre Abenteuerzeit. Neue Gerüche, weiche Wiesen, längere Spaziergänge und endlich wieder mehr Bewegung. Gerade junge Hunde oder Laufhunde entdecken jetzt ihre ganze Energie.
Mein Tipp als Hundefriseurin:
Unterstützen Sie Ihren Hund im Fellwechsel mit regelmäßiger Pflege. Das entlastet Haut und Körper – und nebenbei bleibt auch die Wohnung etwas fellfreier. Und keine Sorge: Der Frühling geht vorbei. Der Fellwechsel leider auch. Aber bis dahin begleite ich Sie und Ihren Hund gern dabei.